Manche Dinge bringen einen plötzlich vorwärts, wenn auch gar nicht so klar ist, warum es diesmal geklappt hat und damals nicht. In den Büchern steht es ja geschrieben, dass die “Spinnfasern” vorbereitet werden sollen. Es vereinfacht das Spinnen an sich. Ich fand es eher lästig, zumal ich die Fasern eher zerpflückt habe.
Aber um meiner Suzie ein wenig zu helfen, sie hat ja mangels Fett sooooooooo jämmerlich gequitscht, hab ich mir und ihr mit dem “Predrafting” noch mal eine Chance gegeben. Und nun gleitet die Wolle ja nur so auf die Spule. Wahnsinn!
Der Kammzug oben auf dem Bild ist nun schon auf dem besten Weg, ein Garn zu werden. Die eine Hälfte liegt noch unbevorbereitet da. Der große fast durchsichtige Haufen ist die vorbereitete andere Hälfte. Auseinandergezogene Fasern. Ich fand das so nebeneinander mal ganz interessant.

Ich predrafte alles, weil ich sonst einfach keinen Spaß am Spinnen habe. Ich zerteile den großen Strang aber vorher noch in dünne Streifen und die zupfe ich dann allerdings nur einmal auseinander (und nicht mehrfach wie man es in einigen YouTube-Videos sehen kann). Das erleichtert die Sache ungemein
Lg
Sonja
Ich kenne mich mit Spinnen gar nicht aus, aber die Unterschiede sehen interessant aus.
Lieben Gruß, Anna
Naja – so richtig kenne ich mich mit dem Spinnen ja auch nicht aus, aber ich habe bisher nur pre-gedraftet, allerdings auch in noch dünnere Teilchen.
Ute Ute Ute – ich bin ja mal gespannt auf das neue Garn.
Ich fahre dann gleich doch mal zum Zoll – das Verschicken dauert mir zu lange – bah…
Liebe Grüßkes aus Winter-Kaarst
Steffi